Daumen hoch für die Eintracht

“Comeback Eintracht – Wolle mer se rufflasse?” Dieses Motto fand bei der Flörsheimer Narrenschar große Zustimmung.

Besser hätte das Wochenende für Eintracht-Fan Stefan Fey nicht laufen können. Am Samstag erlebte er den 6:1-Sieg gegen den FSV in der Arena, wo die von ihm betreuten F 2-Junioren von Germania Weilbach an der Hand der Eintracht-Spieler aufs Feld laufen durften, gestern hatte er beim Fastnachtszug mit seinen Freunden vom Eintracht-Fanclub (EFC) Fuchselöcher Weilbach viel Spaß auf unserem närrischen Fußballfeld unter dem Motto “Comeback Eintracht – Wolle mer se rufflasse?” Stefan Fey war einer von 20 Fans, die unser “Comeback Eintracht”-Team verstärkten und zeigten, dass die Anhänger der Eintracht beim Feiern längst schon wieder erstklassig sind. Am liebsten wären alle 93 Vereinsmitglieder mitgefahren. Weil das aber nicht ging, musste ein Auswahlverfahren her. “Wir haben erst einmal denen den Vorzug gegeben, die sonst immer helfen, wenn wir besondere Aktionen haben”, berichtete Ralph Bender, wie alle anderen Fans perfekt in den Eintracht-Farben Rot, Schwarz und Weiß gekleidet. Zu unserem speziell entworfenen Fan-Shirt und dem Comeback-Eintracht-Schal spendierte der EFC Fuchselöcher die Mütze mit dem Logo des Fan-Clubs. Bei so prächtiger Ausstattung und so guter Laune wunderte es nicht, dass am Straßenrand viele Daumen hoch gingen – für die Eintracht und für unser närrisches Fußballfeld samt Fans. Keine Frage auch, dass die Stimmung auf dem Höhepunkt war, als sich Ralph Bender das Megafon schnappte und die Ergebnisse der Eintracht-Konkurrenten Düsseldorf und Greuther Fürth verkündete. “Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey!”, war bis zum Ende des Zuges der Hit, gleich gefolgt von “Nie mehr Zweite Liga, nie mehr, nie mehr . . .” kes

Quelle: Höchster Kreisblatt vom 20. Februar 2012

Wir stehen hinter der Eintracht!

Flörsheim. Die Mitglieder des EFC Fuchselöcher Weilbach bibbern und zittern in diesen Tagen nicht nur wegen der Kälte, sondern in erster Linie mit ihrer Eintracht. Es gilt, alle Kräfte zu bündeln, um wieder in die 1. Fußball-Bundesliga aufzusteigen. Deswegen war der Fanclub der Frankfurter Eintracht auch sofort bereit, unsere Aktion “Comeback Eintracht” zu unterstützen. Er zeigt beim Flörsheimer Fastnachtszug Flagge für seinen Lieblingsverein.

Unter dem Motto “Comeback Eintracht – Wolle mer se rufflasse?” fährt ein als närrisches Fußballfeld gestalteter 7,5-Tonner im Zug mit, weithin gut erkennbar an (Plüsch-)Adler Attila auf der Fahrerkabine – und natürlich an den Eintracht-Farben der Fans, die in ihren eigens für den Zug gestalteten Trikots auf dem Wagen für prächtige Stimmung sorgen wollen. Neben den Mitgliedern des EFC Fuchselöcher sind dies Redaktionsmitglieder des Kreisblattes und Verantwortliche der Frankfurter Societäts-Medien für die Aktion “Comeback Eintracht”.

Mit Tröten, Trillerpfeifen, Ratschen und allem, womit sich Fußballfans auf den Plätzen sonst noch so bemerkbar machen, wird lautstark für die Frankfurter Eintracht gejubelt, um dem närrischen Publikum am Straßenrand zu zeigen: Wir stehen hinter unserem Verein!

Und sicher ist: Sollte der Eintracht am Fastnachtssamstag (13 Uhr) ein Sieg im Derby gegen den FSV Frankfurt gelingen, wird die Laune auf dem fahrenden närrischen Fußballfeld noch mal so groß sein. hk (hk)

Quelle: Höchster Kreisblatt vom 13. Februar 2012

Pressespiegel: Alle Enten kamen ins Ziel

Der Weg ihrer Planschfiguren ins Ziel unterhalb der Brücke an der Frankfurter Straße wurde von vielen Teilnehmern beobachtet.

Foto: Franz Schmidt

Kinder und Erwachsene belagerten die Brückengeländer über dem Weilbach. Unter ihnen schaukelte ein Schwarm gelber Plastikenten im Wasser. “Gib doch Gas”, schrie ein Zuschauer seiner Ente zu. Doch der Wasservogel aus Kunststoff ließ sich Zeit. Mit Geschwindigkeitsrekorden durfte gestern ohnehin niemand rechnen. Die Trockenheit der vergangenen Wochen hatte den Bach nämlich zu einem Rinnsal verkommen lassen. Der niedrige Wasserstand bremste viele Renn-Enten aus.

“Bei noch weniger Wasser hätte man 10-Liter-Eimer hinterher schütten müssen”, kommentierte ein Zuschauer den Wasserstand des Bachs. “Es geht noch gerade so”, meinte Frank Spengler, Zweiter Vorsitzender des Eintracht-Fan-Clubs. Er freute sich, dass es zwei Tage vor der Veranstaltung geregnet hatte. “Das war wichtig”, meinte Frank Spengler. “Sonst wäre aus dem Entenrennen ein Entenlauf geworden.”

Die Enten hatten es aber auch mit dem zusätzlichen Regenwasser schwer, die 330 Meter lange Strecke vom Rückhaltebecken bis zur Frankfurter Straße zu passieren. Kleine Sandbänke, Steine und ein schmaler Bachlauf blockierten zwischendrin den Weg zum Ziel. Viele Kinder, die mit Gummistiefeln und Rechen im Bachbett unterwegs waren, hatten alle Hände voll zu tun, um die “verirrten” Rennteilnehmer aus ihren oftmals misslichen Lagen zu befreien. Trotz widriger Umstände kamen aber alle Plastikenten ins Ziel. Den ersten Platz belegte die Ente von Heiko Dörrhöfer, der sich über eine Jahreskarte fürs Hattersheimer Freibad freuen durfte. Auf dem zweiten Platz ging der Plastikvogel von Anne Sieber durchs Ziel. Leoni Lehmann wurde Dritte. Insgesamt starteten 450 Enten in drei Vorläufen. 75 Teilnehmer qualifizierten sich für den Endlauf. Der EFC “Fuchselöcher” hat 900 Euro durch Startgebühren eingenommen. Die Organisatoren legten noch 100 Euro aus der eigenen Kasse drauf und spendeten insgesamt 1000 Euro an die Hattersheimer-Hofheimer-Tafel. Für Abwechslung zwischen den Entenrennen sorgte die Weilbacher Kindertanzgruppe “Lollipops”, die während der vergangenen Fastnachts-Kampagne ihre Premiere gefeiert hatte.

Eintracht-Aufstieg sicher

Die Vatertagsfeier der Eintracht-Fans war übrigens gut besucht. Bei Musik, Sonnenschein und gut gefüllten Sitzgarnituren kam Volksfestatmosphäre rund um das Haus am Weilbach auf. Gute Stimmung haben die Mitglieder des EFC auch angesichts der Verpflichtung von Trainer Armin Veh: “Jede Veränderung ist positiv”, betonte Frank Spengler. Er begrüßt es, dass ein Eintracht-Trainer aufgetaucht ist, den vorher niemand auf dem Plan hatte. Zusammen mit Veh traue er der Eintracht den Aufstieg in die Erste Liga zu, erklärte der Zweite Vorsitzende. “Es wäre ja schlimm, wenn nicht”, so Frank Spengler.

Quelle: Höchster Kreisblatt vom 3. Juni 2011

Impressionen der Vatertagsfeier

Pressespiegel: Super-Stimmung nach dem Derby-Sieg

Der Sieg gegen die Mainzer sorgte auch für gute Laune bei den Eintracht-Fans, die sich am Weihnachtsmarkt beteiligten. Weilbach. Der Wettergott schien es nicht gut zu meinen. Der Weihnachtsmarkt rund um das Haus am Weilbach wurde am Sonntag von Regen und dunklen Wolken überschattet. An einem Verkaufsstand konnte das feuchte Wetter die Stimmung allerdings nicht trüben. „Wir sind trotz Regen gut gelaunt“, erklärte Frank Spengler, Zweiter Vorsitzender des Weilbacher Eintracht Fan-Clubs „Fuchselöcher“. Sein Verein hatte nach dem 2:0 Heimsieg im Derby gegen Mainz 05 allen Grund zur Freude. Die Eintracht Fans wären auch im Falle einer Niederlage mit freundlicher Miene auf dem Weihnachtsmarkt angetreten, versicherte der Zweite Vorsitzende. „Wir hätten kein Problem gehabt, wenn wir verloren hätten“, so Frank Spengler. „Als Eintracht-Fan ist man ja abgehärtet.“ Abgehärtet mussten die Mitglieder auch sein, um am Sonntagmorgen zum Aufbau des Standes zu erscheinen. Denn natürlich wurde der Sieg am Vortag gebührend gefeiert. „Das ist nicht ohne“, betonte Spengler. Es fanden sich aber einige Freiwillige, die trotz Stadionbesuch bei der Vorbereitunghalfen. Die Fußballfreundebauten aus Pavillons und Eintracht-Fahnen einen begehbaren Stand, in dem sich die Besucher aufwärmen konnten. Auf einem Fernseher flimmerten alte Spiele der Eintracht. Kein Verbot für Mainzer Auch Fans von anderen Vereinen waren am Stand des EFC „Fuchselöcher“ willkommen. „Der da drüben ist Bayern-Fan“, erklärte Frank Spengler und zeigte auf einen Mann, der sich an der Theke in ein Gespräch vertieft hatte. „Selbst wenn Mainzer kommen würden, wäre das kein Problem“, betonte der Zweite Vorsitzende. „Es wäre doch schlimm, wenn wir nur die Eintracht-Brille auf hätten.“ Der Weilbacher EFC wurde vor zweieinhalb Jahren gegründet und hat rund 75 Mitglieder. Ein weiteres trockenes Plätzchen fanden Marktbesucher im Haus am Weilbach. Dort hatte die evangelische Kirchengemeinde eine Bilderausstellung von Weilbacher Künstlern auf die Beine gestellt. Gelegenheit zum Aufwärmen bot auch der Stand der Weilbacher Kerbeborsche. Die jungen Traditionsverfechter verkauften heißen Apfelwein. Ebenfalls auf dem Weihnachtsmarkt vertreten waren die Sängervereinigung, die Jugendfeuerwehr, die Germania Weilbach und die Bürgerinitiative für die Umgehungsstraße (BI-PRO). Die Gemütlichkeit verloste 25 Weihnachtsgänse. Der ehemalige Ausrichter des Weihnachtsmarktes hatte die Organisation in diesem Jahr an den Vereinsring abgegeben. „Es ist wichtig, dass der Markt weiter läuft“, betonte der Vereinsringvorsitzende Peer Eric Neugebauer. sas

Quelle: Höchster Kreisblatt vom 8. Dezember 2009